Antioxidantien schützen unseren Körper vor negativen äußeren Einflüssen. Sie sind entzündungshemmend und „Radikalfänger“, was bedeutet, dass sie freie Radikale, welche vor allem durch rauchen gebildet werden, stoppen. Freie Radikale schädigen vor allem Körperzellen und schwächen unser Immunsystem, die Haut altert schneller und sie können einige Krankheiten auslösen.
Antioxidantien sind vor allem in Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und pflanzlichen Ölen zu finden.
Autor: admin
Fette
Fette sind vor allem ein Energiespeicher, sie dienen auch als Geschmacksträger, sind für Wärme- und Schutzisolation zuständig, transportieren fettlösliche Vitamine, sättigen und sind wichtig für den Hormonhaushalt.
Fette unterscheiden sich hauptsächlich in gesättigte-, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.
- Gesättigte Fettsäuren sind vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Käse, Butter, Wurst, Fleisch, Sahne, etc..
Zu viel gesättigte Fettsäuren können zu Herz- Kreislaufproblemen führen, die Blutgefäße verstopfen und den Cholesterinspiegel erhöhen. Darum sollte man den Konsum gesättigter Fettsäuren möglichst gering halten. - Ungesättigte Fettsäuren befinden sich zum Beispiel in Nüssen, Samen, pflanzlichen Ölen, Avocados, etc..
Der Körper kann diese Art von Fette selbst produzieren. Ungesättigte Fettsäuren haben zudem einen positiv Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem, senkt das Risiko für bestimmt Krebsarten und lindert einige entzündliche Erkrankungen. - Mehrfach ungesättigte Fettsäuren müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterschiedet man hauptsächlich in Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren. Omega-6 Fettsäuren fördern Entzündungen und Omega-3 Fettsäuren bewirken genau das Gegenteil. Wenn das Verhältnis dieser beiden Fettsäuren bei ca. 5:1 liegt, heben sich die Wirkungen gegenseitig auf und man nimmt keinen gesundheitlichen Schaden. Wenn das Verhältnis über 5:1 liegt, steigt das Risiko von Entzündungen im Körper.
Früher lag das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 bei 2:1, inzwischen liegt in einigen Industrienationen das Verhältnis bei teilweise 20:1. Das liegt vor allem an Mastbetrieben, da dort die Tiere mit viel Soja und Getreide gefüttert werden und dort der Omega-6 Anteil relativ hoch ist und somit an den Menschen weitergegeben werden. Auch manche Öle wie Sonnenblumenöl weisen eine Verhältnis von 120:1 auf, andere Öle wie Leinöl habe dahingegen ein sehr gutes Verhältnis dieser beiden Fettsäuren von 1:3.
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind ein Energielieferant.
Kohlenhydrate teilen sich in Einfach- Zweifach und Vielfachzucke ein.
- Einfachzucker (Monosaccharida) bestehen aus einem einzigen Zuckermolekül. Zum Einfachzucker zählt Glukose (Traubenzucker), Glaktose (Schleimzucker) und Fructose (Fruchtzucker).
- Zweifachzucker (Disaccharide) ist eine kurze Molekülkette aus zwei Zuckermolekülen, dazu zählen Rohr-, Malz- oder Milchzucker.
- Mehrfachzucker (Polysaccharide) besteh aus mindestens 10 Zuckermolekülen und kommen in Lebensmitteln wie Kartoffeln, Getreideprodukten, Reis, etc. vor.
Kohlenhydrate müssen im Verdauungstrakt erst wieder in Einfachzucker zerlegt werden, damit sie ins Blut gelangen können.
Die Zerlegung des Mehrfachzuckers dauert natürlich wesentlich länger, da es aus mehreren Zuckermolekülen besteht. Da dieser Prozess einige Zeit dauert und der Blutzuckerspiegel langsam anteigt, hält uns diese Art von Zucker länger satt.
Einfachzucker hingegen kann direkt vom Blut aufgenommen werden, wodurch der Blutzuckerspiegel sehr schnell ansteigt und man für einen kurzen Zeitraum viel Energie bekommt. Nach diesem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt ein tiefer Fall, wodurch man meist Heißhunger bekommt.
Wenn man allerdings Kohlenhydrate in Kombination mit Fett zu sich nimmt, steigt der Blutzuckerspiegel langsamer an und man bekommt nicht so leicht Heißhunger.
Wieso sind Hülsenfrüchte so gesund?
Hülsenfrüchten sind Pflanzen und Samen, welche in Hülsen angereift sind, dazu gehören Erbsen, Linsen, Bohnen, Lupinen, Soja etc..
Sie enthalten im trockenen Zustand mehr Eiweiß als Fleisch oder jedes andere pflanzliche Lebensmittel, wodurch sie für Vegetarier/Veganer eine wichtige Eiweißquelle ist.
Zudem enthalten Hülsenfrüchte viele Ballaststoffe, das sind unverdauliche Nahrungsbestandteile, welche das Nahrungsvolumen erhöhen, ohne einen starken Einfluss auf ihren Energiegehalt zu haben. Sie quellen im Magen & Darm auf (außer sie wurden vorher gequollen), wodurch das Sättigungsgefühl schneller eintritt.
Zudem enthalten Hülsenfrüchte viele Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Zink und vieles mehr.
Wieso Vollkorn?
Bei der Produktion von Weißmehl wird von dem Korn die Schale und der Keim entfernt, wodurch viele Nähr- und Ballaststoff verloren gehen.
Bei Vollkornmehl wird das ganze Korn verarbeitet, wodurch es deutlich mehr Nähr- und Ballaststoffe enthält.
Vollkornmehl enthält langkettige Kohlenhydrate, welche langsam verarbeitet werden. Weißmehl hingegen enthält vor allem kurzkettige Kohlenhydrate, welche sehr schnell abgebaut werden und schneller ins Blut aufgenommen werden, dadurch ist Vollkornmehl länger sättigend als Weißmehl.
Mein Lieblingsporridge | Schoko-Banane

1 große Portion
ZUTATEN
80g Haferflocken
15g Leinsamen
1 Banane
ca. 400ml Hafermilch (alternativ andere Milch)
Ceylon Zimt
0,5 EL Backkakao
Toppings (optional)
Nüsse, Nussmus
Beeren
Schokolade
etc.
ZUBEREITUNG
Die Haferflocken, die Leinsamen, den Zimt, den Backkakao und die Hafermilch in einen Topf geben, alles kurz aufkochen und ca. 10-15 min. leicht köcheln lassen. Je nachdem wie fest oder flüssig man die Konsistenz haben möchte, noch etwas Hafermilch dazugeben.
In der Zwischenzeit die Banane zermatschen, gut unterrühren und kurz vor Schluss unter den Haferbrei mischen.
Den Brei nun in eine Schüssel geben und mit verschieden Toppings garnieren.
Paprika-Hummus
ZUTATEN
1 Dose/240g Kichererbsen
1 rote Paprika
30g Olivenöl
Paprikapulver
Cayenne Pfeffer
Salz
Optional
Pinienkerne
ZUBEREITUNG
Die Paprika waschen, von dem Stiel und den Kernen entfernen. Die Paprika nun in einer Pfanne gut anbraten, bis sie leicht braun wird.
Die Kichererbsen gut abtropfen und in eine Schüssel geben. Die Gewürze, das Olivenöl und die angebratene Paprika zu den Kichererbsen geben und alles gründlich miteinander pürieren.
Abschmecken und bei Bedarf Pinienkeren unterheben.
TIPP
Der Hummus eignet sich super als Brotaufstrich oder Dipp für z.B. Rohkost.
GESUNDHEIT
Wieso sind Hülsenfrüchte so gesund?
KALORIEN
ca. je 100g
160 kcal
11g Kohlehydrate
6g Eiweiß
9g Fett
Klassische Kartoffelsuppe
4 Personen
ZUTATEN
2kg Kartoffeln
1 Gemüsezwiebel
1l Wasser
Salz & Pfeffer
Petersilie
Öl zum anbraten
ZUBEREITUNG
Die Zwiebel schälen, in grobe Würfel schneiden und in etwas Olivenöl in einem Dampfdrucktopf gut anbraten.
Die Kartoffeln schälen, abwaschen und zu den Zwiebeln geben. Mit dem Wasser ablöschen, Salz dazugeben, alles aufkochen und ca. 25 min. weiterköcheln lassen, bis alles gar ist.
Die Suppe gut pürieren und kräftig mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken.
TIPP
Zu der Suppe schmecken Croutons oder gebackene Kichererbsen sehr gut (siehe Bild). Die Kichererbsen dafür mit etwas Öl und Gewürzen nach Wahl bei 200°C backen lassen bis sie knusprig sind.
Alternativ passen auch Wiener Würstchen zu der Suppe.
Bratäpfel
4 Perosnen
ZUTATEN
4 Äpfel
40g Mandeln
40g Rosinen
40g Haferflocken
Zimt
1 EL Honig
1 EL Nussmus
700ml Vanille-Hafermilch, (ich verwende am liebsten die Vanille-Milch von Oatly)
1-2 EL Mehl
ZUBEREITUNG
Die Mandeln, die Rosinen, die Haferflocken, den Honig das Nussmus und den Zimt gründlich miteinander vermengen.
Die Äpfel entkernen und in eine Auflaufform stellen. Die Rosinen-Nuss-Mischung in die Äpfel füllen. Die restliche Mischung einfach unten in der Auflaufform verteilen.
Einen Teil von der Vanille-Hafermilch in eine kleine Schüssel geben und gründlich mit dem Mehl vermengen, bis keine Klümpchen übrig sind.
Den andern Teil der Milch in einem Topf aufkochen. Die Milch-Mehl-Mischung nun unter stetigem Rühren in den Topf geben, bis eine Puddingartige Konsistenz entstanden ist.
Den Vanille-Pudding nun um die Äpfel in der Auflaufform verteilen, diese im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft 30 min. backen lassen.
Veganer Nussbraten
4 Personen
ZUTATEN
Für den Nussbraten
200g Berglinsen (alternativ andere Linsen)
150g Walnüsse
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Möhren
100g braune Champignons
120g Haferflocken
Wasser
Olivenöl
Tomatenmark
Thymian
Paprika
Salz & Pfeffer
Für die Sauce
300g braune Champignons
2 Möhren
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
100ml Rotwein
Tomatenmark
Margarine (alternativ Öl)
Salz & Pfeffer
Für den Kartoffelbrei
800g Kartoffeln
Muskat
Salz & Pfeffer
Für den Rotkohl
1 Glas Rotkohl
1/2-1 Apfel
1 rote Zwiebel
8 Nelken
2 Lorbeerblätter
1 Prise Zimt
ZUBEREITUNG
Braten
Die Linsen kochen.
Die Zwiebeln fein hacken, die Möhren fein reiben und in etwas Olivenöl kross anbraten. Den Knoblauch pressen, die Pilze fein hacken und mit den Zwiebeln und den Möhren anbraten.
Die Gewürze dazugeben und kurz mit andünsten lassen.
Die Walnüsse fein hacken und in einer separaten Pfanne kurz ohne Öl anbraten.
Nun alle Zutaten für den Braten gründlich miteinander vermengen und so viel Wasser zufügen, bis eine breiige Konsistenz entsteht. Die Masse nun kräftig abschmecken und in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben.
Die Form nun für ca. 45 min bei 200°C Ober-/Unterhitze in den Ofen geben.
Für die Sauce
Die Zwiebeln in grobe Würfel schneiden, die Möhren in feine Scheiben schneiden und beides mit der Margarine in einer Pfanne kross anbraten.
Das Tomatenmark, Salz & Pfeffer kurz mit andünsten.
Die Champignons in Scheiben schneiden, mit in die Pfanne geben und gut mit anbraten.
Nun alles mit dem Rotwein ablöschen und ca. 15 min weiterköcheln lassen.
Alles zu einer cremigen Sauce pürieren und kräftig mit Salz & Pfeffer abschmecken. Falls die Sauce zu dickflüssig sein sollte, diese einfach mit etwas Wasser verdünnen.
Kartoffelbrei
Die Kartoffeln schälen und in reichlich Salzwasser gar kochen, abgießen und mit den restlichen Zutaten gründlich stampfen, bis ein cremiger Brei entstanden ist.
Rotkohl
Den Rotkohl mit samt seinem Inhalt in einen Topf geben. Den Apfel reiben, die Zwiebel in feine Würfel schneiden und alles gut vermengen. Alle gut durchziehen lassen, aufkochen und servieren.
GESUNDHEIT